Kunst, Therapie und Geomantie
15.04.2021 : Leben neu Denken "Wieder Farbe und Träume in das eintönige Leben bringen" forderte die KTG-Mitbegründerin Marie-Christin Hallier auf der 17.Internationalen Circle Konferenz, die in 2021 digital gemeinsam von den Universitäten Vitez/Bosnien und Gloucerstershire und Salford (beide UK) organisiert wurde ( mehr Link Präsentation).

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"Leben neu Denken" ist ihre Konsequenz aus dem Lock-down der gewohnten Lebensstile vor Corona. "Kinder, Jugendliche aber selbst auch Erwachsene werden mittelfristig mit Beginn der 20iger Jahre dieses Jahrhunderts andere Verhaltensmuster entwickeln als die Aufbruchgeneration der 60iger/70iger vor 50 Jahren " lautete ihr Statement in der Abschlußdiskussion.
 



15.02.2021 : Herausforderung Corona

"Gerade im Rheinland wird die Problematik des Kampfes zwischen dem Corona-Virus und dem menschlich verständlichen Drang nach (Karnevals-) Fröhlichkeit deutlich spürbar : wie auch in der PhotoMontage unten dargestellt" kommentiert Marie-Christin Hallier die anhaltenden Lock-downs."Einzelpersonen aber auch Gruppen sind mit der Situation der Einschränkungen alter Lebensstile überfordert - im Extremfall kommen Kranken- oder Todesfälle hinzu, die therapeutische Behandlung erfordern".

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Auf Einladung des internationalen Universitätsnetzwerkes CIRCLE wird M.-C.Hallier auf der diesjährigen gemeinsam als Hybrid-Veranstaltung durch die Universität Vitez / Bosnien-Herzogewina und zweier englischen Universitäten organisierten Tagung über ihre Ausbildung zur Kunsttherapeutin und die Ziele der KTG referieren. Sie sieht in den Betroffenen der Corona-Krise ein breites Spektrum an neuen Einsatzmöglichkeiten : auch durch die Differenzierung der Auswirkungen von Corona auf die unterschiedlichen Einkommensunterschiede zwischen Ländern in Europa/den USA oder Entwicklungsländern."Wir müssen den Lebensmut und die Fröhlichkeit wieder in den Vordergrund des Bewußtseins rücken" lautet daher ihr Motto.
 



06.01.2021 : Inspiration Rübezahl

"Als Kind war Rübezahl mein Freund und Tröster" erinnert sich Mary Bauermeister im Gespräch mit Prof.Dr.B.Hallier über ihre Installation mit 130 Baumstämmen im Kölner Skulpturenpark in 2020. "Häufig verbirgt sich in Märchen und Mythen Kritik am herrschenden System : Rübezahl war auf der Seite der Armen und sorgte für Gerechtigkeit! - Als 10jährige war ich kriegsbedingt im Zuge der Kinder-Landverschickung nach Tirol ausgesiedelt worden ; bei Bergtouren habe ich Holzfäller gesehen, die aus Baumstümpfen Sitze oder Skulpturen gefertigt haben. Diese Erinnerungen an die Natur und in Stämme hineingesägte Sitze habe ich später in meinem Garten durch Baumstamm-Sitzgruppen oder beim Ziegenaltar durch eine Kombination aus Ziegenhörnern und Geweihen verarbeitet."

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"Darüberhinaus arbeite ich seit Jahren mit dem Ypsilon als Symbol. Jeder Zweig, jedes Tierhorn oder Geweih fängt in meinem Verständnis vom Kosmos als kosmische Antenne Energie ein. Daher bei der Rübezahl - Installation in Köln auch eine geomantische Vermessung in Y-Ausrichtung !- Bei dem Transport der Bäume, dem Schneiden der Stämme und bei der Installation haben mir Wolfgang Tiller und sein Studenten-Team der Alanus Hochschule geholfen."
 



15.12.2020 : Im Märchenreich

Das von Thomas Köster im Hirmer Verlag herausgegebene und mit einem Vorwort von Petra Oelschlägel versehene Buch "Im Märchenreich.Haus und Garten" ist nicht nur ein Parcour durch das circa 6000 Quadratmeter große Grundstück und das von Erich Schneider-Wessling gebaute Haus mit Flachdächern und Wassergärten, sondern spiegelt durch die Dramaturgie mit historischen Bildern und Bezügen auf über 220 Seiten das gesamte Lebenswerk der Künstlerin Mary Bauermeister wider.

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"Über Jahrzehnte ist ... in Forsbach ein Ensemble erschaffen worden, das das Denken und Wirken dieser Künstlerin, ihr Verantwortungsbewusstsein für Mensch und Natur in einzigartiger Weise reflektiert" (Oelschlägel) . - Das Buch endet mit einem typischen Mary-Zitat in Anbedacht ihres Alters und Gesundheitszustandes : "Bald werde ich die Ebenen wechseln". Zweisprachig in deutsch/englisch ist es ein wunderbares Vermächtnis für die internationale FLUXUS - Community.
 



15.11.2020 : Blickwechsel Corona

Ausgehend von der Arbeit "Erde und Kosmos" als Großformat an der Alanus Hochschule und der langjährigen Auseinandersetzung mit einem ganzheitlichen Weltbild das aus Mikro-Kosmen von Menschen, Tieren und Pflanzen besteht , arbeitet Marie-Christin Hallier seit 2020 an der Werkreihe Omnis Mundi Creatura. Dieser Zyklus thematisiert durch seine Aquarelle Eindrücke der Natur, die wahrscheinlich durch die Klimaerwärmung, den Rückgang der Biodiversität und Eingriffe des Menschen bald nicht mehr oft in der realen Welt zu sehen sind. Wie sehr Mensch und Natur voneinander abhängen, zeigt die gegenwärtige Corona-Pandemie : die Fledermäuse gelten als Verursacher ! Auslöser waren jedoch nicht die Tiere, sondern die Menschen, die in den Mikro-Kosmos der Tiere eingedrungen sind ! Mensch und Natur müssen sich in ihren Lebensräumen gegenseitig respektieren; die Mikro-Kosmen bilden zusammen einen Makro-Kosmos, denn es gibt nur einen Planeten, den sich Menschen, Pflanzen und Tiere teilen müssen.

Insofern sind gerade Fledermäuse in der künstlerischen Kleinformat-Version als Gegenstück zur großflächigen Makro-Betrachtung ein Symbol zum "Wake-up" für gegenseitige Schutzräume : nur so ist Leben zwischen den Mikro-Kosmen möglich. Das Triptychon verdeutlicht auch durch die hängende/ruhende Fledermaus und die beiden flankierenden Tiere unterschiedliche Blickwinkel und Zustände. Analog gibt es bei Corona relativ ruhige Epidemiephasen und dann den Virusanflug aus unterschiedlichen Richtungen. Untereinander halten Fledermäuse während des Fluges einen Sicherheitsabstand - das sollten wir Menschen auch untereinander und in der Beziehung zu Tieren tun !
 



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